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Zu unserem zweiten Monatstreffen in diesem Jahr haben wir am 09.05.2009 nach Laucha in die Gaststätte "Schifferklause" die Deutsche Bahn AG, die Nahverkehrsservice Sachsen Anhalt GmbH, die Bürgermeister der Stadt Freyburg und Laucha sowie Vertreter des Burgenlandkreises, der PVG Burgenlandkreis mbH und der Verwaltungsgemeinschaft Unstruttal eingeladen. Thema der Veranstaltung war die Frage "Wo steht die Unstrutbahn im Jahr 2009?". Der inhaltlichen Schwerpunkte waren dabei die geplanten ÖPNV-Schnittstellen in Laucha und in Freyburg, der neue Bahnhaltepunkt in Roßbach sowie auf die Ertüchtigung der Unstrutbahn zwischen Naumburg, Laucha und Nebra auf 80 km/h. 
Während sich die Deutsche Bahn AG und die Nahverkehrsservice Sachsen Anhalt GmbH für den Termin entschuldigt hatten, kamen leider vom Burgenlandkreis, von der PVG Burgenlandkreis mbH und der Verwaltungsgemeinschaft Unstruttal weder eine Rückmeldung noch ein Vertreter zu unserer Veranstaltung. Aus diesem Grund blieben leider viele wichtige Fragen unbeantwortet . Erfreulich war, dass sich die Bürgermeister der Stadt Laucha Herr Bornkessel und der Stadt Freyburg Herr Mänicke den 13 Anwesenden einer regen Diskussion gestellt und über den Planungsstand zu den Schnittstellen in ihrer Stadt berichtet haben. Einleitend zur Diskussion wurde eine von unserer Interessengemeinschaft erstellte kleine Präsentation zum Ist-Zustand der Unstrutbahn gezeigt. Dabei wurde ersichtlich, dass bereits wichtige Schritte in Richtung einer zeitgemäßen Unstrutbahn unternommen worden sind, aber immer noch auch erhebliche Mängel bestehen, die - sofern sie nicht behoben werden - langfristig den Fortbestand der Unstrutbahn gefährden. Ganz besonders überrascht zeigte sich ein Vertreter der Presse, dass auf der Unstrutbahn immer noch keine 80 km/h gefahren werden, obwohl dies in der Vergangenheit mehrfach öffentlich angekündigt worden war. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Modernisierung der Unstrutbahn fortgesetzt werden muss; gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass wegen der zahlreichen noch zu überwindenden Hindernisse, die neuen Schnittstellen frühestens im Jahr 2012 ihrer Bestimmung übergeben werden können. 
Fazit: Die Unstrutbahn hat alle Aussichten ein modernes, zukunftsfähiges und für die Menschen im Unstruttal attraktives Verkehrsmittel zu werden. Hierzu bedarf es umgehender Investitionen in die gesamte Infrastruktur und endlich ein gemeinsames Handeln aller zuständigen Gremien. Die Bürgermeister von Laucha und Freyburg stehen dem Bau einer Schnittstelle in ihrem Ort aufgeschlossen gegenüber. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Nahverkehrsservice Sachsen Anhalt GmbH und vor allem der Burgenlandkreis den Weg zur Realisierung frei machen.
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