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IG diskutiert In Donndorf Donndorf/jos. Zur Sitzung der Interessengemeinschaft (IG) Un-strutbahn konnte Vorsitzender Thomas Müller am Sonnabend in Donndorf auch Gudrun Holbe, Bürgermeisterin und Mitglied des Thüringer Landtages, und Dagmar Dittmer, Bürgermeisterin von Wiehe, begrüßen. Zunächst ging es um die vergeblichen Bemühungen, das dortige Bahnhofsgebäude von der Bahn AG zur Nutzung als Jugenderlebniszentrum zu erwerben, Bahnhof unter Schutz Gemeinsam mit einer Donndorfer Trägergesellschaft waren dazu seit 1998 verschiedene Projekte erarbeitet, Kostenvoranschläge für den Gebäudeumbau erstellt und bereits FördennittelqueUen erschlossen worden. Man scheiterte aber mit der Absicht, eine Restaurierungswerkstatt für historische Transportmittel, eine Jugendherberge und eine internationale Begegnungsstätte zu etablieren. immerhin, so war weiter zu hören, sei 1998 jedoch erreicht worden, dass der Bahnhof, der vor fast 120 Jahren im Unstrutried auf unzähligen Eichenpfosten gegründet worden war, den Status eines geschützten Denkmals erhielt. Darauf habe die Gemeinde sofort hingewiesen, nachdem ihr kürzlich eine Ver-kaufsausschreibung ins Haus geflattert war. Selbst die Bahn AG als "Staat im Staate" könne ihn also nicht abreißen, wie unlängst den Bahnhof in Heldrungen. Man prüfe zudem, der Bahn ein Sanierungsgebot zu senden, weil das Dach jüngst arg unter den Stürmen gelitten habe. Die Gemeinde sei weiterhin am Erwerb des Gebäudes interessiert und warte auf vernünftige Angebote. Dann könne man auch der IG Räume zur Miete anbieten. Briefe an Abgeordnete In der weiteren Diskussion wurde auf die großen Probleme an den Knotenpunkten von Bahn- und Buslinien verwiesen. Für äitere Reisende wäre es so in Nebra kaum möglich, mit Gepäck innerhalb von sechs Minuten den Bus zu erreichen. Da würden sich wieder einmal die Schwächen des Föderalismus zeigen. Thüringen lehne so jegliche Mitfinanzierung in Sachsen-Anhalt ab, und dort sehe man nicht ein, für Fahrgäste in Richtung Thüringen zu investieren. Um den zahlreichen Schwachstellen dieser Verknüpfung zu Leibe rücken zu können, so blickte Gudrun Holbe voraus, habe sie die regionalen Kollegen beider Landtage zu einer gemeinsamen Konferenz am 7. Mai nach Wiehe eingeladen, Wiehes Bürgermeisterin Dagmar Dittmer informierte über Gespräche mit dem Burgenlandkreis bezüglich der Anbindung ihrer Stadt an die Buslinie aus Nebra, Außerdem werde über eine Tourismuslinie nachgedacht, welche die "Arche Nebra" mit der Modellbahn Wiehe, dem Kyffhäuser und anderen Tourismusschwerpunkten im Kyffhäuserkreis verbinden soll. (Aus Mitteldeutsche Zeitung/Nebra 06.03.2007)
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