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Kaum Chancen für die Reaktivierung der Kyffhäuserbahn |
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So haben es sich die Bahnfreunde erträumt. Der Zug fährt wieder. Foto: Nico Kiesel Nichts Genaues weiß man nicht. Das Bürgerforum zur Zukunft der Kyffhäuserbahn fand wohl ein Vierteljahr zu früh statt. Zum Jahreswechsel werde man wohl Klarheit haben, antwortete Gerhard Curth auf eine Anfrage von Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) aus Bad Frankenhausen. Sondershausen. Und dann gehe es auch lediglich um den Streckenabschnitt von der Kurstadt bis nach Bretleben, erläuterte der Geschäftsführer der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH, die Pächterin der Kyffhäuserbahn- Strecke ist, während des Bürgerforums am Mittwochabend. Für die Strecke bis Sondershausen sehe er keine Chancen. "Wer braucht denn noch die Kyffhäuserbahn?", hatte Moderator TA-Redakteur Ingolf Gläser bewusst provozierend das Motto des Forums in den Raum gestellt. Befürworter gibt es viele. Beispielsweise Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Er ist grundsätzlich dagegen, dass die Strecke nicht genutzt wird und sich selbst überlassen wird, zuwächst und sich in eine Müllkippe verwandelt. Die Stadt aber kann und darf kein Geld in die Erhaltung der Bahnstrecke stecken. Die Reaktivierung aber würde viel Geld verschlingen. Dennoch sei er dafür, den Besuchern mit dieser Bahn ein touristisches Angebot zu machen. Dazu müsse sich jedoch die Attraktivität deutlich erhöhen. Andererseits sei er kein Träumer, erklärte Kreyer. Die Strecke sei unattraktiv gewesen, weil nur langsam zu befahren. Man habe vom Waggon aus Blumen pflücken können. Die Bahnhöfe lägen teils weit weg von den Ortschaften. In den Zügen hätte kaum jemand gesessen. "Wenn kein Bedarf da ist, bleibt nichts anderes übrig als zu schließen." Möglich wäre hier das Schmiedeberger Modell, meinte Curth. Auf dieser Strecke in der Dübener Heide fährt die Bahn, wenn viele Passagiere zu erwarten sind. In schwachen Zeiten verkehren Busse. Eine Variante, die man bereits mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs diskutiert habe. Eine Antwort stehe noch aus. Leider sei weder der Landrat noch ein Vertreter zum Forum gekommen, beklagte Curth. Auch der Konzernbevollmächtigte der Bahn hatte sich kurzfristig entschuldigt. Man könne ja den Damm als Radweg nutzen, eine Auffassung, die Helmut Nüchter mit nicht wenigen Sondershäusern teilt. Falls später wieder Bedarf für eine Bahn bestehe, könne man die Gleise neu verlegen. Ein Vorschlag, der schon wegen der immensen Kosten verworfen wurde. Fakt ist, dass die Strecke nur wirtschaftlich zu betreiben ist, wenn die Industrie sie nutzt. Für den Abschnitt von Sondershausen gibt es dafür keine Signale. Auch nicht von der Bundeswehr, zumal über die Standorte Sondershausen und Bad Frankenhausen erst im Oktober entschieden wird. Anders der Abschnitt von der Kurstadt bis Bretleben. Hier zeigt ein Kieswerk Interesse. Und auch als Zubringer für die Kureinrichtungen ist sie von Vorteil. Weshalb der Betreiber der Strecke hier realistische Chancen für die Reaktivierung sieht. Aber nur hier. (Aus der Thüringer Allgemeine/ Ausgabe Artern vom 30.09.2011) |
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Weißenfels verliert Fernverkehrshalte |
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WEISSENFELS/MZ/HR. Die Deutsche Bahn macht ihre Ankündigung trotz aller Proteste aus der Kommunal- und Landespolitik wahr. Im ab Sonnabend gültigen Fahrplan halten weniger IC am Weißenfelser Bahnhof. Doch zunächst war von je einem Halt in beide Richtungen täglich die Rede, jetzt gibt es noch drei und damit die Hälfte der bisherigen Angebote: 11.36 Uhr hält der Zug aus Frankfurt / Main nach Binz, 14.09 Uhr der Frankfurt / Main - Dresden, 20.09 der Frankfurt / Main - Magdeburg. 6.32 Uhr der Leipzig - Düsseldorf, 12.14 Uhr der Dresden - Frankfurt / Main und 14.23 Uhr der Binz - Frankfurt / Main. Damit zieht die Bahn in Weißenfels etwas vor, dass mit der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke in Zukunft weiteren Orten droht: die Abkopplung vom direkten Fernverkehr. Ihre Argumente für das neue Verkehrskonzept derzeit: das verbesserte Angebot auf dem ICE-Bahnhof Naumburg, der Ausfall der Neigetechnik und dadurch längere Fahrzeiten. Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) stört daran, dass die Benachteiligung des Weißenfelser Bahnhofs, wie es sie seit Anfang der 90er Jahre gebe, fortgesetzt wird. "So kann mit einer Stadt mit über 40 000 Einwohnern nicht umgegangen werden. Statt teurer Prestigeprojekte mit aller Macht durchzupauken, muss die Bahn endlich wieder an ihre Kunden denken", sie sei auch für die Menschen außerhalb der Großstädte da und habe nicht die oberste Pflicht Gewinne zu machen, so Erben. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Dieter Stier bedauert die Entwicklung, dass Weißenfels jetzt Fernverkehrshalte verliert. Doch auch Naumburg und andere Städte werden zukünftig schlechter direkt an Fernverbindungen angebunden sein. Deswegen müsse schon jetzt über vernünftige Lösungen nachgedacht werden, die die Fahrgäste günstig an die neue ICE-Stecke bringen. Wirtschaftlichkeit und Kundeninteressen müssten dabei berücksichtigt werden. (Aus dem Naumburger Tageblatt vom 11.12.2010) |
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Neuigkeiten-Nahverkehr-Mitteldeutschland |
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Schneeverwehungen, umgestürzte Bäume und Weichenstörungen sorgten für Probleme im Bahnbetrieb. "Es gab Verspätungen und Zugausfälle im gesamten Regionalgebiet", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Leipzig. Vor allem der Berufsverkehr war betroffen, aber auch die ICE-Strecke Leipzig-Nürnberg. Die Strecke Merseburg-Schafstädt ist wegen Verwehungen gesperrt worden. Auch zwischen Naumburg Ost und Teuchern sowie Weißenfels und Zeitz fuhr kein Zug mehr - voraussichtlich auch heute nicht. Beim Harz-Elbe-Express kam es ebenfalls zu Zugausfällen und Behinderungen. (Aus dem Naumburger Tageblatt vom 10.12.2010) |
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Witterungsbedingte Zugausfälle auf der Burgenlandbahn am 10.12.2010 |
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Wegen starker Schneeverwehungen ist zur Zeit die Strecke Teuchern - Naumburg (Saale) Ost z. Z. nicht befahrbar und der Verkehr eingestellt. Die schlechten Straßenverhältnisse erlauben z. Z. keinen Busersatzverkehr. Der Zugverkehr auf der Strecke Weißenfels - Zeitz ist wieder aufgenommen. Die Linie Merseburg - Mücheln - Querfurt wird planmäßig mit Zügen befahren. Die Linie Merseburg - Schafstädt verkehrt planmäßig mit Zügen. Die Linie Naumburg (S.) Ost - Naumburg (S.) Hbf - Nebra - Wangen verkehrt planmäßig mit Zügen. Wir möchten Sie bitten, sich über die aktuelle Betriebslage über unser Servicetelefon 01801-194 195 (3,9 ct/min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.) zu informieren. Für die erschwerten Reisebedingungen möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen. (Von der Internetseite der Burgenlandbahn vom 10.12.2010) |
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