• Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
  • Steigen Sie ein!
Home arrow Presse arrow Presse 2004
Verkehrsvertrag Sachsen-Anhalt Süd PDF Drucken E-Mail

Nachdem die Burgenlandbahn GmbH (Tochter von DB Regio) den Zuschlag erhielt, das Netz "Sachsen-Anhalt Süd" zu betreiben, wurde jetzt nun der Verkehrsvertrag unterzeichnet. Zu bisher betriebenen Burgenlandnetz kommt die Strecke Berga-Kelbra - Stolberg im Südharz hinzu. Die Vertragslaufzeit ist 12 Jahre festgelegt und beginnt im Dezember 2006. Zum Netz "Sachsen-Anhalt Süd" gehören folgende Strecken:

  • Weißenfels/Naumburg - Teuchern-Zeitz (Nahverkehr)
  • Naumburg/Ost - Naumburg- Nebra
  • Merseburg - Mücheln - Querfurt
  • Merseburg -Schafstädt
  • Berga-Kelbra - Stolberg im Südharz

(Aus Internetseite von Pro-Bahn Mitteldeutschland vom 19.12.2004)

 
Vergabe Burgenlandbahn - war das Wettbewerb? PDF Drucken E-Mail

VON UNSEREM REDAKTEUR SÖNKE QUANDT

Am 01.07. verkündete das Ministerium für Bau und Verkehr die Vergabe des SPNV im Netz “Sachsen-Anhalt Süd” an die Burgenlandbahn. Damit wird der bisherige Betreiber Burgenlandbahn (inwischen 100 % DB AG) für weitere 12 Jahre beauftragt. Die Ver- gabeveröffentlichung der NASA im EU-Amtsblatt vom 28.07. 04 offenbarte: Es gab nur ein (1) Angebot für den Betrieb dieses Netzes- also keinen einzigen Wettbewerber der DB AG. Die Frage nach den besonderen Umständen dieses Vergabeverfahrens und ob das Land mit künftig 9,14 EUR/ Zugkm (dies ist mehr als beim Nordharznetz) ein wirtschaftliches Angebot erhalten hat, drängt sich auf.

Einen Blick zurück: Die 1997 von der Bietergemeinschaft DB Regio/ KEG angebotenen LVT/S erfüllen sehr knapp die Vorgaben der NASA, waren aber im Vergleich zum Regioshuttle (RS 1), der von anderen Bietern vorgesehen war, erheblich billiger. Folgerichtig gewann die aus dieser Bietergemeinschaft hervorgegangene “Burgenlandbahn” die damalige Vergabe der Leistung.

Bei Neuausschreibung wurden nun die für die Auswahl des zu kalkulierenden Fahrzeuges entscheidenden Parameter so gewählt, dass der LVT/S wiederum sehr knapp als mögliches Fahrzeug in Betracht kam.

Die LVT/S hatten neu 0,95 Mio. Euro gekostet, bei 15 Jahren Abschreibungszeit stehen die Wagen jetzt mit weniger als die Hälfte ihres Neupreises in den Büchern. Weil der neue Vertrag für 12 Jahre ausgeschrieben wurde, bringen es die LVT/S (ohne Brand und BÜ- Unfall) auf 20 Jahre Nutzungszeit. Betrachtet man, dass Bombardier den LVT/S nicht mehr vermarktet, ein vergleichbares Fahrzeug am Markt nicht verfügbar ist und zudem die Preise in der Schienenfahrzeugindustrie in den letzten Jahren extrem angestiegen sind, erahnt man in diesem Fall schnell den Wettbewerbsvorteil des Bieters, der über die LVT/S verfügen kann. Die Kalkulation mit einem Stadler-RS 1 sieht anders aus: Gebrauchtfahrzeuge sind nicht verfügbar, der Neupreisschlägt mit ca. 1,7 Mio. EUR/ Stück zu Buche. Selbst wenn man die Abschreibungszeit deutlich über die Vertragslaufzeit kalkuliert, bleibt der Preisvorteil des LVT/S unerreichbar. Welcher Wettbewerber sollte da unter diesen Bedingungen antreten? Und warum sollte die Burgenlandbahn angesichts dieses Wettbewerbsvorteils ein günstiges Angebot abgeben und ihren Vorteil an das Land weitergeben? Der Vergleich mit dem Nordharznetz (dort gibt es Neufahrzeuge) spricht Bände. Nach der Insolvenz der KEG wurden die LVT/S durch den Eigentümer der Fahrzeuge, eine Kreditanstalt, verkauft - an die DB Regio. Der Ausschreibungsfahrplan der NASA stand da bereits fest- hätte man da nicht intervenieren müssen? Indem dies nicht erfolgte, stand das Ergebnis faktisch schon vorher fest - und zeigt, dass Ausschreibungern und Verträge unter solchen Rahmenbedingungen anders organisisert werden müssen - Interesse an Wettbewerb vorausgesetzt.

(Aus Fachzeitschrift Bahn-Report - Heft 05/2004)

 
Sicherheit vorerst nur bis 2006 PDF Drucken E-Mail

Thüringen verhandelt noch über die Unstrutbahn/ Sachsen-Anhalt hat schon alles gesichert. Die Kette der Hiobsbotschaften bezüglich der Eisenbahnstrecken im Kreis reissen nicht ab. So ist momentan auch nicht gesichert, dass ab dem Jahr 2006 die Unstrutbahn auch weiterhin von Naumburg nach Artern führt. Denn für den Thüringer Teil der Strecke gibt es bisher noch keine Bestellgarantie vom Freistaat.

KYFFHÄUSERKREIS. Ein paar ungenehmigte Aushänge in der Unstrutbahn brachte es ans Licht: nach dem bisherigen Sachstand pendelt die Unstrutbahn zum Fahrplanwechsel Dezember 2006 nur noch zwischen Naumburg und Nebra. Denn bislang hat nur die Nahverkehrsgesellschaft in Sachsen-Anhalt eine Bestellgarantie für die Strecke abgegeben. Im Kreis müssten nun die Alarmglocken schrillen. Denn die Unstrutbahn ist maßgeblicher Bestandteil des Rad- und Wasserwanderwegkonzepts entlang der Unstrut. Bislang kann man auf Unstrutradweg oder per Boot so weit fahren, wie man will, steigt dann an einem der zahlreichen Haltepunkte in die Unstruteisenbahn ein und kommt zurück zum Ausgangsort. Die Strecke wird durch die Burgenlandbahn GmbH, eine 100-prozentige Tochter der DB Regio, bewirtschaftet. Dort versuchte man abzuwiegeln, als die Thüringer Allgemeine hierzu nachfragte. Die Verhandlungen mit dem Nahverkehrsservice Thüringen über eine Bestellung der Strecke Nebra - Artern laufen, sagte Mario Schneider von DB Regio. Man sei auf gutem Wege, sich zu einigen. Eine ähnlich lautende Aussage kam auch von Peter Berg, Pressesprecher des Thüringer Verkehrsministeriums. Rechtzeitig vor Auslaufen des bestehenden Vertrages werden wir verlängern, kündigte er an.

(Aus Thüringer Allgemeine/Artern vom 21.10.2004)

 
Für Bahn und Bus ein Ticket PDF Drucken E-Mail

VON UNSEREM REDAKTEUR ROLAND LÜDERS

Zeitz/Naumburg. Am Sonntag ist es soweit: Dann kann man auch im Burgenlandkreis mit einem Fahrschein Busse, Eisenbahnzüge und -die Naumburger Ille ausgenommen - ebenso in anderen Städten Straßenbahnen benutzen. Sind doch der hiesige Landkreis und sein Nachbar Weißenfels ab 1. August ebenso wie die drei sächsischen Landkreise Torgau - Oschatz, Döbeln und Muldentalkreis Mitglieder des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV). "Damit verdoppelt sich das Einzugsgebiet des Verbundes auf 7 400 Quadratkilometer", so gestern MDV-Geschäftsführer Dr. Werner Meier während einer Pressekonferenz zur Verbundintegration der neuen Partner in Zeitz. Der Beitritt zum MDV, so Landrat Harri Reiche, sei der wichtigste Einschnitt in der Entwicklung des Personennahverkehrs im Burgenlandkreis seit der Wende.

"Unsere Region rückt nun näher an die Oberzentren Halle und Leipzig heran."

Harri Reiche

Landrat

Anfangs wegen der finanziellen Belastungen kontrovers diskutiert, wurden später vom Kreistag die Chancen für die Regionalentwicklung durch eine MDV-Mitgliedschaft gesehen.

Der Burgenlandkreis rückt ebenso wie der Raum Weißenfels durch diese Integration näher an die Oberzentren Halle und Leipzig heran", so das Kreisoberhaupt. Wenn man per Bus, Eisen- und Straßenbahn von Nebra aus sein Ziel in Halle erreicht, so ist das einerseits für die Kunden einfacher. Andererseits wird auch das Burgenland als das Ausflugsgebiet im MDV-Bereich für Erholungssuchende einfacher erreichbar. Diesen Gedanken griff auch Meier auf: "Der Freizeitverkehr ist derzeit die Wachstumsbranche im Verkehrsverbund." Deshalb sollen Nachfrage orientierte Beförderungsangebote in Naherholungsgebiete wie die Weinregion um Naumburg und Freyburg stärker entwickelt werden.

Zum Nulltarif, das verdeutlichte Staatssekretär Hans-Joachim Gottschalk vom Ministerium für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, ist die Integration nicht möglich. Deshalb erhalten Burgenland und Weißenfels vom Land neben der Beteiligung an den so genannten Durchtarifierungsverlusten eine Anschubfinanzierung von rund einer halben Million Euro dazu. Sind doch mit der Vereinheitlichung des Tarifsystem unter dem Motto "Ein Ticket für Zug, Tram und Bus in ganz Mitteldeutschland" auch erhebliche Investitionen verbunden. So durch die Einführung neuer Entwertersysteme und Fahrkartenautomaten für die Burgenlandbahn oder neuer Fahrkartendrucker in Bussen.

Für die ÖPNV-Kunden erfordert das neue Tarifsystem ebenfalls ein Umdenken. Künftig werden die Fahrpreise nicht mehr nach der Entfernung, sondern nach Tarifzonen berechnet. Im Burgenlandkreis gibt es beispielsweise künftig zehn solcher Zonen. Bei der Umstellung auf den Verbundtarif war eine der wichtigsten Vorgaben, das Tarifniveau weitestgehend beizubehalten. Eine Gratwanderung, so Meier. Galt es doch, ein freizügiges Umsteigen zwischen allen Verkehrsmitteln zu ermöglich, die dabei entstehenden Einnahmeverluste für die Ver- kehrsunternehmen aber zu minimieren. Gewinner des daraus entstandenen Tarifes sind Pendler und Vielfahrer. Andererseits gibt es in manchen Bereichen Preissteigerungen - zum Beispiel bei kürzeren Strecken oder Fahrten ohne Umstieg. Generell, so rechnet der MDV, werden rund 80 Prozent der Fahrgäste vom neuen System profitieren. Für ein Fünftel bleibt das Niveau in etwa gleich, oder es treten Verteuerungen ein.

(Aus Naumburger Tageblatt/Mitteldeutsche Zeitung vom 29.07.2004)

 
Vergabe des Burgenlandnetzes PDF Drucken E-Mail

Sachsen-Anhalt hat ab 2006 für weitere 12 Jahre das Burgenland-Netz an die inzwischen 100%-ige DB-Tochter Burgenlandbahn GmbH vergeben. Das Netz war 2003 ausgeschrieben worden und umfasst folgende Strecken:

  • Zeitz - Teuchern - Weißenfels/Naumburg
  • Naumurg - Nebra
  • Merseburg - Schafstädt
  • Merseburg - Querfurt
  • Berga-Kelbra - Stolberg im Südharz

Das Netz entspricht bis auf den Abschnitt Nebra - Artern, der abbestellt wird, sowie dem bereits 2002 abbestellten Streckenabschnitt Röblingen am See- Querfurt dem seit 1999 von der Burgenlandbahn befahrenen Netz. Hinzu kommt die Strecke Berga-Kelbra - Stolberg im Südharz, Landkreis Sangerhausen.

(Aus Internetseite von Pro-Bahn/ Mitteldeutschland vom 10.07.2004)

 
© 2013 Die Unstrutbahn - Unstrut-Bahnerlebnis zwischen Naumburg und Artern
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.