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Rufbus wird Offiziell eingesetzt |
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Am 26. August steht bei der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH wieder ein Fahrplanwechsel an. Darüber informierte das Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung. KYFFHÄUSERKREIS. Der Schwerpunkt des diesjährigen Fahrplanwechsels liege - wie in jedem Jahr - in der Anpassung von Fahrzeiten und Fahrstrecken an die Erfordernisse der Schülerbeförderung, heißt es. Dies mache sich besonders bei der Verlagerung bzw. Schließung von Schulstandorten bemerkbar. Trotz gestiegener Aufwendungen und angespannter Finanzlage sei die Verkehrsgesellschaft bestrebt gewesen, auch in diesem Jahr ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Fahrtenangebot beizubehalten. "Dabei war es uns wichtig, Fahrten, welche nur eine geringe Inanspruchnahme zeigten, nicht einfach aus dem Angebot zu streichen, sondern Alternativen zu schaffen. Daher wird der Großteil dieser Fahrten zukünftig als Rulbus angeboten. Dies gilt insbesondere für den Spät-und Wochenendbereich", heißt es. Und so funktioniere die Rufbusanmeldung: Der Fahrgast melde sich für die im Fahrplan mit Rufbus gekennzeichneten Fahrten bis spätestens eine Stunde vor Abfahrtszeit telefonisch unter der zentralen Rufnummer (01805) 33 10 10 an. Für die Rufbusfahrt entstünden keine Extrakosten, es sei, wie bei allen anderen Fahrten, nur der ganz normale Fahrpreis zu zahlen. Was ist noch neu? Besucher der Modellbahn in Wiehe können künftig mit der Linie VGS-527 (Roßleben-Wiehe-Artern/Heldrungen) an der neu errichteten Haltestelle in unmittelbarer Nähe der Modellbahn aus- und einsteigen. Die Linie 530 (Artern-Bad Frankenhausen-Sondershausen) bedient ab dem Fahrplanwechsel in Bad Frankenhausen zusätzlich die Haltestelle am Tischplatt. Zur touristischen Erschließung des Kyffhäusergebirges und der angrenzenden Sehenswürdigkeiten stehe die Linie VGS-504 (Bad Frankenhausen-Kyffhäuser-Berga) noch bis Ende Oktober zur Verfügung. Über die Weiterführung dieses Angebotes 2008 entscheide die Akzeptanz bei den Fahrgästen. Auf der Linie VGS-509 (Hauteroda-Heldrungen-Bad Frankenhausen) sei es hingegen gelungen, die Fahrtzeiten dieser Linie an der Haltestelle Heldrungen am Bahnhof besser an den Zugverkehr in Richtung Erfurt bzw. Sangerhausen anzupassen. Allerdings werde für die letzte Fahrt in der Woche sowie für samstags aufgrund der geringen Nachfrage der Rufbus zum Einsatz kommen. Alle Fahrten, die ausschließlich zwischen Artern und Sangerhausen verkehren, finden die Fahrgäste zukünftig mit in der Linie VGS-501 (Kölleda-Artern-Sangerhausen). Nur die Touren von und nach Allstedt bzw. Voigtstedt verbleiben nach wie vor in der Linie VGS-515 (Sangerhausen-Artern-Allstedt-Sangerhausen). Die neuen Fahrpläne sind in den Bussen beim Fahrer erhältlich, heißt es weiter. (Thüringer Allgemeine/Artern 17.08.2007) |
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Automat im Wagen gibt keine Tickets |
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Bahn räumt Probleme ein Burgenlandkreis/cm. Ein Rentner aus Kirchscheidungen fährt regelmäßig mit der Burgenlandbahn und will auch dafür bezahlen. Für diesen verständlichen Wunsch ist ein Automat in dem Triebwagen vorgesehen. Doch die moderne Technik spielt seit einiger Zeit ab und an nicht mit. "Der Automat hat ja gar nicht reagiert, egal, ob ich mit EC oder Bargeld bezahlen wollte. Und das ist nicht das erste Mal gewesen, dass ich keine Fahrkarte kaufen konnte", erzählte der Kirchscheidunger. Der Bahn ist das Problem seit längerem bekannt. Am Dienstag waren Mitarbeiter den ganzen Tag unterwegs, um die Automaten in den einzelnen Triebwagen zu prüfen. "Wir haben festgestellt, dass sie funktionieren", bemerkte Pressesprecher Jörg Bönisch. Allerdings gibt es für die Ursache der technischen Probleme bisher nur eine Vermutung. "Vielleicht liegt es an der Menüführung des Gerätes, das sowohl Bahnkarten als auch Tickets des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) bereithält", erklärte der Bahnmitarbeiter weiter. Um nicht unfreiwillig als Schwarzfahrer unterwegs zu sein, wenn die Automaten nicht den gewünschten Schein ausgeben, rät Bönisch den Lokführer anzusprechen, der auch die Funktion eines Kundenbetreuers ausübe. Neben dieser außerplanmäßigen Überprüfung der Automaten vor einigen Tagen wird jeder Triebwagen aller 15 000 Kilometer Fahrleistung in der Werkstatt in Halle auf Herz und Nieren geprüft. Und dies inklusive Fahrkartenautomat. (Mitteldeutsche Zeitung/Naumburg 03.08.2007) |
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Roßleben/Wangen/Artern - Die Interessengemeinschaft Unstrutbahn und Vertreter von Anrainergemeinden haben den Kampf um die Unstrutbahn nie eingestellt Als das Land Thüringen Ende November 2006 die Bahn zwischen Nebra und Artern nicht mehr bestellte, schien das Aus für die Bahn vorprogrammiert. Die Eisenbahnanhänger aus Laucha, Nebra, Wangen, Roßleben, Donndorf etc. gaben jedoch nie auf. Angesichts der Bemühungen der Magdeburger Landesregierung, das Unstruttal touristisch stärker zu vermarkten, war die Entscheidung der Erfurter Regierung ein Schritt in die falsche Richtung. Da Nebra der letzte Haltebahnhof der Bahn vor der Landesgrenze war, sahen die Behörden aus Sachen-Anhalt keine Veranlassung, die Bahn für Fahrgäste in Richtung Thüringen zu bestellen, IG Vorsitzender Thomas Müller und seine Mitstreiter aus den Landkreisen Burgenland und Kyffhäuser verwiesen immer wieder auf den wachsenden Tourismus auf der Unstrut und auf dem Unstrutradweg. Zudem wurden der Klosterkomplex in Memleben und der dortige Erlebnistierpark bereits Anziehungspunkte für zahlreiche Besucher aus der gesamten Bundesrepublik. Die Landesregierung Sachsen-Anhalts und der Burgenlandkreis haben mittlerweile die "Straße der Romanik", die "Weinstraße an Saale und Unstrut" und das "Blaue Band" im Unstruttal gebündelt. Die Besucherströme nahmen stetig zu. Nach der Eröffnung der "Himmelswege" mit dem Erlebniszentrum "Arche Nebra" kam eine weitere Touristenstraße hinzu. Seit der Eröffnung der "Arche Nebra" sind etwa 20.000 Besucher aus allen Bundesländern, aus Südafrika, Israel etc. nach Wangen gepilgert. Die Verkehrsanbindung Wangens ist nicht die Beste, Von Roßleben her bildet die Unstrutbrücke ein Nadelöhr. Auch auf der Parallelstraße der Unstrutbahn sieht es nicht besser aus. Auf dem 2. Aktionstag zur Erhaltung der Unstrutbahn vereinten sich auf der Festwiese in Wangen wieder viele Interessenten der Bahn, Zahlreiche Radfahrer aus der ganzen Region folgten dem Aufruf zur Sternfahrt nach Wangen. Dort stellte Thomas Müller die Planungen für einen Haltepunkt der Bahn vor. Die Mitglieder der IG haben zahlreiche Unternehmen des Burgenlandkreises ins Boot gezogen, welche dieses Bauwerk finanzieren wollen. Mittlerweile hat auch Karl-Heinz Daehre, Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, angekündigt, das Land würde die Bahn bis Wangen bestellen, wenn die IG für den Haltepunkt sorgt, Zum Aktionstag konnten Bahnenthusiasten zwischen Roßleben und Nebra mit einem Triebwagen der Burgenlandbahn pendeln. An der Unstrutbrücke in Wangen war ein provisorischer Haltepunkt eingerichtet worden. Nach dem Aktionstag legten die Mitglieder der Interessengemeinschaft ihre Hände nicht in den Schoß. Um die Regierung in Erfurt permanent mit dem Problem der Unstrutbahn zu konfrontieren, wurde am vergangenen Sonntag das 2. Bahnhofsfest in Roßleben organisiert. Auch an diesem Tag gab es Zugverkehr. Der historische Triebwagen vom Typ 772, auch als "Ferkelbahn" bekannt, brachte Fahrgäste aus Gera, Zeitz und Naumburg zu einem Tagesausflug an die Unstrut. Bis zu deren Rückreise pendelte der Zug mit Halt in Wangen auch für Reisende aus unserer Region zwischen Artern und Nebra. JoSa (Heimatjournal/Wiehe vom 27.07.2007) |
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Eisenbahnfans reisten von weither an, um Sonderfahrt der Unstrutbahn zu fotografieren Die "Ferkeltaxe", die am Sonntag zum Unstrutbahnfest zwischen Artern und Nebra fuhr, lockte nicht nur Fahrgäste aus nah und fern an. Auch Eisenbahnfans auf der Jagd nach geeigneten Motiven waren von weit her angereist, knipsten und filmten, was das Zeug hält. ROSSLEBEN. Seit den frühen Morgenstunden waren Thomas Biallas und Thomas Mahler unterwegs. Zu der weiten Anreise - Biallas kommt aus Naumburg, Mahler aus Jena - kam auch noch der Fotostress. "Wir sind die Strecke abgefahren, haben die Ferkeltaxe auf ihrer Fahrt fotografiert und gefilmt", berichtete Biallas, als er sich kurz vor Eintreffen des Zuges den besten Fotopunkt auf dem Roßlebener Bahnhof aussuchte. Natürlich kannte sich der ausgewiesene Eisenbahnfan bestens aus mit seinem Fotomodell: "1969 wurde der Leichtverbrennungstriebwagen, später als Ferkeltaxe oder Blutblase be- zeichnet, weil er so rosarot angestrichen war, auf der Messe vorgestellt." "Das stimmt aber nicht", entgegnete sein Begleiter Thomas Mahler. "1970 war die Umzeichnung, da waren schon massenhaft Ferkeltaxen im Verkehr" - eine lange Debatte entspann sich und endete erst, als die Ferkeltaxe in den Bahnhof hereinrollte. Hektisch klickten die Verschlüsse der Spiegelreflexkameras. "Die Fotos lasse ich mir im DIN-A 4-Format abziehen. Die schönsten kommen in eine Mappe, die ich zeige, wenn wir Besuch bekommen", sagt Biallas. Ist das nicht langweilig? "Kein Stück", entgegnet der. Schließlich könne er zu jedem Bild eine Geschichte über seine Entstehung erzählen. Aber eigentlich, verrät Biallas, während er einen neuen Film einlegt und sich auf den nächsten Fotohalt vorbereitet, hat er eine andere Leidenschaft: "Güterzüge." (Thüringer Allgemeine/Artern 24.07.2007) |
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Besucheransturm auf Wagen der Ferkeltaxe |
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(Mitteldeutsche Zeitung/Naumburg 24.07.2007) |
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